„Und wenn ich auch noch keine künstlerischen Lorbeeren erntete, so wurde doch die Liebe zum Beruf in mir genährt, die Liebe zum Theaterleben, die Liebe zu diesem närrischen und verrückten, diesem ernsten und strebsamen, diesem liebenswürdigen und liebenswerten Volk der Schauspieler, die, mögen sie Außenseiter der Gesellschaft sein oder vielgefeierte Größen und Sterne, doch auch eine einzige und eigentümliche Art von Menschen sind, mit denen zu leben und zu lieben, zu sehnen und zu hoffen, zu leiden und zu klagen, zu schlemmen und, wenn es sein muß, auch zu hungern, jedem, der einmal in ihren Kreis geraten, ein Lebensbedürfnis ist, Lebensfreude und Lebensbejahung bedeutet.“ (Eduard von Winterstein)

Sabine Fischer